Qualifizierung Villa Wacker

Für die Villa Wacker samt Außenbereich gab es in der Vergangenheit verschiedene Nutzungsideen. Ziel ist es, die Villa entsprechend den Bedarfen baulich instandzusetzen und einer nachhaltigen sozialen Nutzung zuzuführen, die noch näher zu definieren ist.

10 Kommentare zu “Qualifizierung Villa Wacker

  1. Dieses Grundstück sollte eher dem sozialen Wohnungsbau dienen, da es zentrumsnah ist und kurze Weg zum ÖPNV hat. Außerdem ist es gut an das Wohngebiet “Musikerviertel” angeschlossen.
    Ich rege an, diese städtische Grundstück den Bargteheider Stadtwerken für den sozialen Wohnungsbau an die Hand zu geben.

  2. Erhalt der Villa Wacker nur, wenn sie unter Denkmalschutz gestellt wird oder eine aufwendige Sanierung als Begegnungsstätte durch die Städtebauförderung wirtschaftlich dargestellt werden kann. Architektenwettbewerb für das Gesamtgrundstück erforderlich. Da die Stadtwerke durch das Wohnbauprojekt Am Maisfeld den Wettbewerb und die Beauftragung an ein Bauunternehmen über ausreichend Erfahrungen verfügt, wäre dieses Vorhaben ein gutes Folgeprojekt.

    1. Durch die zentrale und grüne Lage der Villa Wacker ist sie ein wunderbarer Grundstein für die Entwicklung einer sozialen Begegnungsstätte. Warum nicht einfach etwas nutzen was schon da ist, anstatt einen teuren und viel umweltschädlicheren Neubau dort hinzubauen? MfG Hans Peter

  3. Die “Villa entsprechend den Bedarfen baulich instandzusetzen und einer nachhaltigen sozialen Nutzung zuzuführen” kann für mich nur bedeuten sie der Jugend unserer Stadt zugänglich zu machen. Was wäre nachhaltiger als mehr Raum für unsere Jugendlichen. Der Standort wäre ideal dafür. Die Jugendlichen sollten nicht immer weiter an den Stadtrand gedrängt werden. Sie sind ein Teil von uns und ein Grund dafür weshalb Bargteheide sich überhaupt “Stormarns lebendige Stadt” nennen darf.

  4. Wäre die Villa mit Garten nicht ein guter Ort für Jugendliche in Bargteheide, um sich zu entfalten? Vielleicht könnten diese auch selber Obst und Gemüse anbauen uvm. So hätte man eine neue Alternative zum Schulzentrum.

  5. Die Villa Wacker bietet sich als sozialer Treffpunkt genutzt zu werden. Die Fahrradwerkstatt ist schon da und Soul Kitchen nutzt den Platz auch schon. Statt noch ein neues Jugendzentrum zu bauen, könnten die Räume gut von Jugenlichen (JfJ) genutzt werden. Vielleicht ist das Gebäude sogar gross genug um es auch anderen Nutzern zur Verfügung zu stellen, z.B. für private Feiern, Treffen oder ähnliches. Das schöne ist das auch ein Aussenbereich/Garten vorhanden ist.
    Eventuell könnte man den Garten auch für die Allgemeinheit zugänglich machen?
    Meiner Meinung nach muss diese Grünfläche unbedingt erhalten bleiben. Bargteheide hat im Laufe der letzten 20 Jahre schon viel Grünflächen verloren durch Wohnungsbau, Parkverkleinerungen, Spielplatzverkleinerungen etc.

  6. Die Debatte um Abriß oder Neubau könnte durch das lange beschlossene Baugutachten und ein Klimagutachten auf eine deutlich sachlichere Grundlage gestellt werden. Aus rein ökologischer Sicht ist eine Sanierung einem Neubau vorzuziehen. Besonders, wenn wieder nur auf das Einhalten der überholten Stellplatzrichtlinie gepocht wird, ist bezahlbarer Wohnungraum eine Utopie

  7. Auf sachlicher Grundlage zu entscheiden ist immer hilfreich. Schade, dass mit dem dritten Satz der eigene hehre Vorsatz schon wieder über Bord geworfen wird.

  8. Begegnungsstätte: ja, das klingt gut. Ich habe zum Thema “Kulturzentrum” schon beim Standort Kleines Theater einen Kommentar geschrieben, es wäre natürlich auch in/bei der Villa Wacker eine sehr gute Möglichkeit, obwohl dies nicht ganz so zentral ist, aber eben ganz in der Nähe des Bahnhofs (und des Stellwerks/Kunstkreis).
    Ein Kulturzentrum, das wäre: Räume für Jugend und auch ältere Menschen mit kulturellen Angeboten. Das Musische Forum wollte und könnte viel mehr auf die Beine stellen, wenn es nicht auf eigene Kosten auf dem freien Markt Räume anmieten müsste – obwohl es die Städtische Musikschule ist, die leider bisher keine eigenen Räume gestellt bekam (2023 Jubiläum 40 Jahre). Natürlich können wir für den Unterricht die Räume der allgemeinbildenden Schulen nutzen, aber für Vorspiele, Sessions, Dozentenkonzerte ist dies oft nur unter sehr hohem organisatorischem Aufwand möglich und eben nicht “spontan”, was in der künstlerischen Bildungsarbeit manchmal sehr förderlich wäre. Nebenbei ist eine städtische Musikschule als Anlaufpunkt ein wichtiger weicher Standortfaktor. Sie könnte sehr gut in ein Kulturzentrum integriert sein, die Nähe zu Jugendräumen u.ä., zu Angeboten für Senioren, Volkshochschule, Geflüchtete usw. wäre eine Win Win-Situation für alle Seiten.
    Viele Dozent*innen des Musischen Forums kommen aus Hamburg oder Lübeck angereist, da wäre die Villa Wacker natürlich optimal. Vor allem wenn irgendwann der Bahnhof auf dieser Seite ist, wie geplant. Der kulturelle Austausch mit Hamburg und Lübeck ist übrigens ein großer Schatz für Bargteheide, und es ist sehr wertvoll, wenn sich Kolleg*innen beim Unterrichten gegenseitig austauschen und inspirieren. Die Gedrücktheit in der Gesellschaft nach drei Jahren Pandemie und Krieg in Europa, wie kann man ihr besser entgegen wirken als mit künstlerischem Wirken und eigenem künstlerischen Ausdruck? Das rechnet sich langfristig auf jeden Fall!

  9. Die Stadt braucht dringend öffentlich geförderten Wohnungsraum. Hier sollte umgehend über einen Abriss der Villa und dem Bau von öffentlich geförderter Wohnungen entschieden werden.

    Die Wohnungen wären dann nicht nur super an die Innenstadt, sondern auch perfekt an den ÖPNV angebunden. Zwei wichtige Aspekte für öffentlich geförderten Wohnungsbau.

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